LeitbildEndversion

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Der Anfang

Im Frühjahr 2010 wurde eine Steuergruppe eingerichtet, dieden Auftrag hatte, einen Prozess zu organisieren, bei dem innerhalb eines Jahres ein Leitbild für die Schule unter Beteiligung aller Schulgruppenentsteht.

Über den Sommer trafen sich dann in einzelnenVeranstaltungen jeweils Eltern, Lehrer und Schüler, um über den Begriff Qualität an Schule nachzudenken und sich darüber auszutauschen, was das BwG auszeichnet und wo an Schwächen zu arbeiten ist.

Im Herbst 2010 bestimmten alle drei Gruppen jeweils 12 Personen, die zusammen mit der Schulleitung gezielt an einem Leitbild arbeiten sollten.

Die Leitbildentwicklung

Diese Gruppe von 38 Personen erhielt von der Steuergruppe eine Sammlung von ca. 150 typischen Aussagen zum Thema Leitgedanken und Maßnahmen in Schule zur Vorauswahl und auch zur Inspiration für Neuformulierungen. Hieran arbeiteten die Mitglieder alleine oder in Vorbereitungstreffen. So entstand eine Liste an Vorschlägen für Leitgedanken, die inhaltlich auf unsere Schule ausgerichtet war.

Im Dezember 2010 schließlich fand das erste so genannte „Qualitäts-Hearing" statt. Auf dieser Veranstaltung, die von Herrn Eggers, Personalleiter unserer Kooperationsfirma Goldbeck, moderiert wurde, hatten die 38 Mitglieder der Leitbildgruppe die Aufgabe, die vorher entstandene Liste an Aussagen unsere Schule betreffend nach den wichtigsten Aussagen zu filtern. Diese Aufgabe erwies sich als nicht so ganzeinfach. Schließlich wurde klar, dass ein zweites Treffen dafür notwendig sein würde. Dieses fand am 16. März 2011 statt. Die Zwischenzeit wurde genutzt, um einzelne Positionen und Leitaussagen in den einzelnen Gremien, vor allem in der Lehrerschaft, abzugleichen. An diesem zweiten Treffen konnten sich die Beteiligten auf die zentralen Leitgedanken, für die das BwG steht bzw. stehen soll, einigen.

In den folgenden Wochen arbeitete eine Moderationsgruppe, wieder bestehend aus Vertretern von Eltern,Schülern und Lehrern, an einer schlüssigen Formulierung für die Endversion des Leitbildes. Nachdem dieser Formulierungsvorschlag allen Beteiligten der38er-Gruppe vorgelegt worden war, konnte am 8. Juni die jetzige Version mit großer Mehrheit der Schulkonferenz zum Beschluss vorgelegt werden. Nach einzelnen Diskussionen zur Formulierung wurde das Leitbild dann von der Schulkonferenz verabschiedet.

Die Folgen

Durch ein demokratisch erarbeitetes und gemeinsam verabschiedetes Leitbild ist für alle Interessierten sichtbar dokumentiert, in welche Richtung sich das Brackweder Gymnasium entwickeln soll. Hieraus ergeben sich notwendige Entwicklungsschritte, welche durch die Schulleitung in einem Schulprogramm für die kommenden Jahre festgelegt werden. Schließlich muss sich die Schule an dem Grad des Erreichens dieser Entwicklungsschritte in derZukunft messen lassen. Dieses geschieht zum Beispiel durch entsprechende Evaluationen.

Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 wird die Steuergruppe den entsprechenden Auftrag erhalten, die weiteren Entwicklungsschritte in Abstimmung mit der Schulleitung zu koordinieren.

Vielen Dank!

Im Namen der Schulleitung und der Steuergruppe möchte ich mich bei allen Beteiligten, die sich über das letzte Schuljahr intensiv in die Auseinandersetzung um die die Schule beschreibenden Leitgedanken eingebracht haben, herzlich bedanken. In den vielen, teilweise auch sehr kontrovers geführten Diskussionen konnte herausgearbeitet werden, wofür das BwG steht bzw. in Zukunft noch stärker stehen soll. Hierbei wurde vor allem deutlich, dass die Schule auch in Zukunft auf die Unterstützung durch Eltern und Schüler sowie das Engagement des Kollegiums bauen kann.

Olaf Dieckröger

Am 15. Dezember waren je 12 Vertreter aus Schüler- und Elternschaft sowie dem Lehrerkollegium und die Schulleitung eingeladen, darüber zu diskutieren, welche Werte und Ziele das BwG über den allgemeinen Auftrag einer Schule hinaus ausmacht. Bereits in den Wochen vorher hatten alle Gruppen eine Vorschlagsliste an möglichen Leitsätzen bearbeitet und erweitert. Insgesamt lag damit zum so genannten Qualitäts-Hearing eine Liste von über 100 möglichen Aussagen vor, aus der in einem sehr straff gesetzten Zeitplan zunächst in Kleingruppen Prioritäten gesetzt werden sollten.

Im zweiten Schritt moderierte Herr Jürgen Eggers, Personalchef unseres Kooperationspartners Goldbeck, eine Diskussion, in der verschiedene Schwerpunkte erläutert und gegeneinander abgewogen werden sollten. Sehr souverän und immer auch mit einem guten Schuss Humor führte Herr Eggers die Diskussion durch zum Teil auch harte Kontroversen.

Letztlich musste am Ende der Debatte - nach vier Stunden Arbeit und Auseinandersetzung - festgestellt werden, dass es eines weiteren Treffens bedarf, das möglichst zeitnah durchgeführt werden soll. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Ein Fotoprotokoll des Tages geht an alle Beteiligten. Andere Interessierte können sich über sie und über die Steuergruppe gerne jederzeit zum Stand der Diskussion informieren.

Im Namen der Schule möchte bei allen Beteiligten danken, die ihre Ideen und Vorstellungen in diesem Prozess mit diskutieren, um bis zum Sommer ein neues Leitbild der Schule zu formulieren.

Olaf Dieckröger

 

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