Wie war Schule denn früher? Wie heute oder ganz anders? Waren die Lehrer strenger als jetzt? Wie sah es im Klassenzimmer aus? Gab es Hausaufgaben?

Cover des Geschichtenheftes

Zum sechsten Mal hat im Sommer 2018 das Schreibprojekt des BWG mit dem AWO-Seniorenheim an der Rosenhöhe stattgefunden. Drei Tage Anfang Juli, rund um den Social Day, haben 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-11 des BwG dieses Mal an einem etwas längeren Projekt teilgenommen. Es gab neben den Gesprächen mit den Senioren auch eine kleine Schreib- und Illustrationswerkstatt.

Außerdem konnten wir unser Schreibprojekt etwas anders gestalten als die Jahre zuvor, weil wir durch das Preisgeld für den Radio-Bielefeld-Hörerpreis 2017 gemeinsam einen Ausflug machen konnten. So ging es am ersten Projekt-Nachmittag ins Museum Osthusschule in der Senne zu einer Führung und einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Hans Schumacher, einer der Gründer des Museums, hat die Senioren und Schüler in den Schulalltag der Vergangenheit entführt. Die Schüler saßen in den alten Bänken, die Senioren betrachteten alles von hinten - das Sitzen in den engen Bänken wäre für sie doch zu beschwerlich gewesen. Die Schüler staunten nicht schlecht, wie der Schulalltag früher ausgesehen hat. Bei den Senioren hingegen konnte man immer wieder bestätigendes Nicken beobachten und glückliches - manchmal auch schmerzliches Erinnern, wenn es um die Bestrafungen ging.

 

Schule damals Schule damals

Danach wurden bei Kaffee und Kuchen erste Gespräche über die Erinnerungen der Senioren an ihre eigene Schulzeit geführt. Diese Gespräche wurden am nächsten Morgen im Seniorenheim an der Rosenhöhe fortgesetzt. Dort konnten dann auch die Bewohner Besuch bekommen, die am Nachmittag zuvor nicht an dem Ausflug teilgenommen hatten. Ganz unterschiedliche Erinnerungen wurden so erzählt, immer wieder geprägt von Kriegserlebnissen.

Den Schülerinnen und Schülern war das Thema Schule natürlich ganz nah, aber auch insofern neu, als Schule und das Leben drumherum in der Erinnerung der Senioren oft so anders waren, als sie es kennen.

Davon erzählen die Geschichten in unserem neuen Heft. Wie immer sind die Informationen aus den Gesprächen mit fiktionalen Elementen ergänzt worden. Ein Teil des Preisgeldes haben wir investiert, um dieses Mal ein farbig illustriertes Heft herauszugeben.

Es ist für € 3,- im BwG oder im Seniorenzentrum Rosenhöhe zu erwerben. Die Buchhandlungen Exlibris, Klack und Schwarz und das Zeitschriften- und Lotto-Geschäft Hüwel in der Senne sind so freundlich, unser Heft ihren Kunden anzubieten.

Karen Göhlmann

 

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