In den vergangenen Sommerferien fand vom 08. 08. bis zum 18. 08. 2017 die JuniorAkademie NRW in Jülich statt. Jede Schule durfte im Vorfeld eine Schülerin und einen Schüler zur Bewerbung vorschlagen. Ich freute mich sehr, als meine Klassenleitung mich fragte, ob ich Interesse an einer Teilnahme hätte. Im persönlichen Gespräch hat Frau Dr. Eckermann mich sehr ermutigt, die Chance zu ergreifen und mich zu bewerben, obwohl es jedes Jahr weit mehr Bewerber als Plätze gibt. Das Brackweder Gymnasium nominierte mich also zur Teilnahme, Frau Dr. Eckermann schrieb mir ein hervorragendes Empfehlungsschreiben und ich stellte eine umfangreiche Bewerbung zusammen, die dann auch erfolgreich war.

Es gab drei verschiedene Themenbereiche (Forensik, Mikrocontroller und Nanotechnologie) bei der JuniorAkademie – ich entschied mich für die Nanotechnologie.

Die verschiedenen Kurse fanden in einem Science College statt, dass in unmittelbarer Nähe zu dem Internat lag, in dem wir, die Teilnehmer untergebracht waren.

In meinem Kurs Nanotechnologie haben wir viel mit den Anwendungsmöglichkeiten verschiedenster Nanostrukturen wie beispielsweise dem Lotuseffekt experimentiert. An einem Tag haben wir außerdem die Fachhochschule Aachen in Jülich besucht und uns von den Doktoranden ihre Themenbereiche erklären lassen. Dort haben wir auch im Reinraum gearbeitet, einem Ort der für genaue Forschung gedacht ist und deswegen unglaublich sauber sein muss, weshalb wir dort auch nur mit Schutzkleidung und Überschuhen hineindurften. Sogar das Licht wurde dort gefiltert, es sah deshalb besonders Gelb aus (UV-Licht hat viel Energie, die die Ergebnisse beeinflussen kann). Neben den sechs täglichen Stunden Kurs war auch noch Zeit mit den anderen Teilnehmern in Kursübergreifenden Angeboten (KüAs) Spiele zu spielen, Sport zu treiben und zu musizieren.

Zehn Tage sind wie im Flug vergangen und ich freue mich darauf meine neuen Freunde im Herbst bei einem Nachtreffen wiederzusehen.

Ich freue mich sehr, dass meine Schule es mir ermöglichte, diese Erfahrung zu machen!

 

Reinraum Nanostrukturen

Experimente im Reinraum

Modelle von Nanostrukturen

Jonathan Knospe

 

Cover des aktuellen Heftes

Dieses Thema war für die Bewohner des Seniorenheims Rosenhöhe von besonderer Bedeutung und hat den beteiligten Schülern die Augen dafür geöffnet, wie anders das Leben für die Gesprächspartner vor sechzig oder mehr Jahren war.

Da sind die weitaus bescheideneren Erwartungen und Wünsche, von denen die Bewohner erzählt haben, die viel kürzere Schulzeit, die die Schüler erstaunt hat, und der geringe Verdienst in der Ausbildungszeit.

Auf der anderen Seite ist den Schülern aber auch deutlich geworden, dass selbst verdientes Geld in der Jugendzeit der Bewohner - genau wie für sie selbst - die Erfüllung von Wünschen und ein wenig Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht hat.

Unser nächstes Projekt ist in der Planung. Im Oktober wird es eine Projektwoche an unserer Schule geben, in die unser Schreibprojekt integriert ist. Da wir dann mehr Zeit haben, wird es einen Schreib- und Illustrations-Workshop geben. Außerdem wollen wir zusammen mit Bewohnern des Seniorenheims Rosenhöhe das Museum Osthusschule in der Senne besuchen und nach einer Besichtigung bei Kaffee und Kuchen Gespräche zum Thema Schule, Lehrer, Mitschüler und Erinnerungen der Senioren an diese Zeit führen. Daraus soll das nächste Heft entstehen, dieses Mal vielleicht sogar farbig illustriert.

Karen Göhlmann

Die Osterferien stehen vor der Tür. Keiner kann es abwarten endlich wieder frei zu haben. Doch eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den IK- und EF-Klassen verbringen den Donnerstag und Freitag Nachmittag sogar freiwillig in der Schule. Wie kann das sein? Bisher konnte man viel über den Falken-Schülerclub sagen, aber „farbenfroh“ und „bunt“ wären keine passenden Beschreibungen gewesen. Also musste Farbe her. Daher haben die Falken initiert durch Perihan Sakin, Denis Kelle eingeladen, der seit inzwischen fast 20 Jahren sprayt und als Graffitikünstler arbeitet. Neben Auftragsarbeiten besucht er auch Schulen und bietet Workshops an um von seiner Arbeit zu erzählen.

Zuerst erzählte Denis etwas über die Geschichte des Graffiti und den Ursprung im illegalen „taggen“. Man möchte seinen Namen verbreiten und als Künstler bekannt werden. Dafür sprayt man seinen Namen („Tag“) an Wände, Züge oder Häuser und möchte natürlich nicht erwischt werden. Denis hat sich aber sehr schnell dazu entschlossen legal zu arbeiten und seine Kunst zu perfektionieren, da er nicht nur bei Nacht und Nebel arbeiten wollte. Außerdem sind die Strafen sehr hoch, wenn man denn erwischt wird.

Nach einer kleinen Einführung in die Ursprünge des Graffiti ging es vor allem darum, selber Hand anzulegen. Die Schülerinnen und Schüler durften zunächst ausprobieren und bekamen danach Tipps vom Fachmann. Wie hält man die Flaschen? Wie bemalt man Flächen? Wie schafft man Farbverläufe? Kann man Fehler korrigieren

Ziel des Workshops war das Bemalen einiger Holzplatten, die später im Falken-Clubraum aufgehangen werden. Aber mit welchem Motiv können sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler identifizieren? Nach einiger Diskussion wurde das Thema „Kindheitshelden“ ausgewählt und nach zwei Tagen harter Arbeit zieren nun Yoshi, Spongebob, Popeye und co. den Clubraum, ebenso wie ein großes gelbes Smiley und der Schriftzug „Smile“. Denn der Clubraum soll auch Entspannung, Spiel und Spaß bieten. Während es in Schule oft nur um gute Noten geht,so erzählt Perihan Sakin, sollen die Schülerinnen und Schüler auch einfach mal  lächeln dürfen und glücklich sein, fernab vom Leistungsdruck. Wenn man den Raum betritt und sofort angelächelt wird, wie soll man da schlechte Laune haben?

Die Arbeit hat sich jedenfalls gelohnt und wer das nicht glauben will, muss unbedingt dem Clubraum einen Besuch abstatten

An dem Projekt waren Denis Kelle, Perihan Sakin und die SuS Tohir Sanginov, Ali-Ashgar Rafieé, Eda Eren, Yaren Pamuk, David Biermann, Amelie Schultz, Defne Cicek, Meryem Coban, Melina Genrich, Nuh Kilic und Mustafa Özdemir beteiligt. Alle sind sich einig. Sie würden sofort wieder ein oder zwei Nachmittage „opfern“ um an einem solchen Projekt teilzunehmen.

 

 

 

Im Mai 2017 ist das Schreibprojekt mit dem Hörerpreis des Bielefeld Preises ausgezeichnet worden.

 Am Dienstag, dem 2.5.2017, im Theater am Markt hatte das angespannte Warten ein Ende, und die Delegation des Schreibprojekts von BwG und Seniorenheim Rosenhöhe konnte den Hörerpreis des Bielefeld Preises entgegennehmen.

Pokal und Heft für das Schreibprojekt

Urkunde für Hörerpreis

Was war und ist das für eine Freude, dass gerade so viele Hörer von Radio Bielefeld sich für unser Projekt begeistern konnten und für uns gestimmt haben. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

Das ungebrochene Interesse von Schülern und Schülerinnen des BwG und Bewohnern des Seniorenzentrums, an dem Projekt mitzuwirken, hatte uns bereits überzeugt, das Projekt endgültig zu einem Teil unseres Schulprogramms und Schullebens zu machen. Der Preis hat uns zusätzlich motiviert, weil er uns gezeigt hat, dass unser Projekt nicht nur in der kleinen Welt der direkt Beteiligten geschätzt wird. Das ist ein gutes Gefühl.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden alle Interessierten unter der Rubrik „Projekte“ auf dieser Homepage.

Karen Göhlmann

 

 Die Internationale Klasse des Brackweder Gymnasiums machte am Freitag, 10.03.2017 einen Ausflug nach Wolfsburg, um die Autostadt zu besichtigen. Wir haben uns um 7:20 Uhr am Bielefelder Hauptbahnhof getroffen. Dort mussten wir warten, weil der ICE Verspätung hatte.

Um 9:20 Uhr kamen wir schließlich in Wolfsburg an. Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir in der Autostadt an.

In der Eingangshalle begrüßte uns ein Mitarbeiter. Dann fuhren wir mit einem Boot zum Volkswagenwerk. Dort stiegen wir in eine besondere Bahn, die uns durch die Autoproduktion fuhr. In der Bahn erklärte uns ein Mitarbeiter, dass die Autostadt von Volkswagen das größte Autowerk Europas ist. Jeden Tag werden in diesem Werk 4000 Autos gebaut. Mit dem Zug fuhren wir mitten durch die Autoproduktion, wo wir viele Mitarbeiter, aber auch Roboter gesehen haben, die die einzelnen Arbeitsschritte ausführten. Hier war das Fotografieren streng verboten. Bei der „Hochzeit“ wurde der Motor in die Karosserie eingesetzt.

Nach der Werkstour hatten wir die Möglichkeit, die verschiedenen Autopavillons zu besuchen. Hier gab es neben den verschiedenen Volkswagen Modellen auch Porsche, Bugatti und Lamborghini zu bestaunen. Der Ausflug hat allen Spaß gemacht und einige von uns haben ihr Traumauto entdeckt!!!

Ma

 

 

Aktuell

Anmeldung

Anal