Wir, die Klasse 7b, haben im Religionsunterricht von Frau Hillringhaus das Schulprojekt BETHEL durchgeführt. Zunächst informierten wir uns über die verschiedenen Hilfebereiche von Bethel mit Filmen und Magazinen über die v. Bodelschwinghschen Stifungen. Fast 16.000 Mitarbeiter arbeiten dort! In verschiedenen Gruppen haben wir uns mit den Bereichen beschäftigt, die wir besonders interessant fanden: Epilepsie-Forschung, Altenhilfe, Jugendhilfe, Psychiatrie, Behindertenhilfe. Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert hatten, kam die spannende Abstimmung: Welche Gruppe in Bethel würden wir mit unseren Arbeitseinsätzen unterstützen? Klarer Gewinner war der Hilfebereich für psychisch kranke Kinder und Jugendliche.
Nun hieß es an die Arbeit zu gehen, um eine größere Spendensumme zu verdienen. Diese Arbeit sollte jeder selbst geleistet haben. Manche haben bei den Eltern auf der Arbeitsstelle oder im Haushalt geholfen, andere haben Babysitting gemacht, bei einer Feier gekellnert oder Autos gewaschen.
Als wir am Ende dann 285€ erarbeitet hatten, kamen aus Bethel Frau Gruel und Herr Gießen (Leiter von fünf Jugendwohngruppen in Eckardtsheim). Diese durften wir beide, Giulia und Katharina, vor dem Sekretariat empfangen. Wir haben ihnen Kaffee serviert und dann schon mal ein wenig in der Pause geredet. Sie haben uns viel über die Arbeit dort erzählt, aber auch wir haben von unserem Projekt erzählt. Es folgte dann eine sehr schöne Stunde, wie wir beide fanden, weil sie mal so abwechslungsreich war und sogar der Schulleiter, Herr Dr. Siekmann, bei uns war. Wir haben Herrn Gießen viele Fragen gestellt und er hat sie sehr freundlich beantwortet. Die Fragen hatten wir in der Religionsstunde vorher aufgeschrieben. Zum Schluss haben wir Frau Brühl und Herrn Gießen ein Andenken an unsere Schule mitgegeben, nämlich unseren BwG-Becher und die Festschrift vom Schuljubiläum. So können sie sich immer an diesen, wie wir finden, schönen Tag erinnern. Frau Brühl hatte uns auch etwas mitgebracht. Das Besondere war, dass wir nicht nur einen Kugelschreiber und einen Schreibblock bekamen, sondern auch eine Holzblume, die behinderte Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt von Bethel hergestellt haben. Wir hoffen, das Geld , das wir gespendet haben, hilft den Kindern und Jugendlichen in der Wohngruppe. Wir haben selber Vorschläge gemacht, wofür man das Geld einsetzen könnte. Z.B für einen Ausflug oder für eine Zimmerverschönerung für die Kinder und Jugendlichen. So könnte man den Aufenthalt in der Wohngruppe verschönern. Später bekamen wir dann noch einen Brief von Frau Gruel. Sie schrieb uns, dass sich die kranken Jugendlichen eine besondere Unternehmung bei einer Freizeit in Holland leisten können – nur mit unserem Spendengeld! Wir als Religionsgruppe der Klasse 7b würden uns sehr freuen, wenn wir so was Schönes nochmal in unserem Unterricht erleben und machen könnten.

Dies ist ein Text von Giulia E. und Katharina S.

Ist ohne Gesundheit wirklich „alles nichts“?
Gesundheit ist für uns etwas Selbstverständliches.

Für viele Menschen ist das nicht so, weil sie schwer krank sind oder mit einer Behinderung leben müssen. Im Rahmen des Religionsunterrichtes sprachen wir über die Arbeit der Diakonie am Beispiel der von Bodelschwinghschen Stiftungen.

Wir ( die Schüler und Schülerinnen des Religionsunterrichtes der Klassen 7b und 7c des Brackweder Gymnasiums ) entschlossen uns, ein Projekt für das Hospiz „Haus Zuversicht“ in Bethel zu starten, um ein Zeichen zu setzen für unsere Solidarität. Wir backten Kuchen und Waffeln, die wir gemeinsam auf dem Flur der Schule in den beiden großen Pausen verkauften. Ein unwiderstehlicher Duft durchzog unser Schulgebäude und führte dazu, dass unsere Kassen bald gefüllt waren.

Zusätzlich leistete jeder von uns Schülerinnen und Schülern einen kleinen Arbeitseinsatz zuhause gegen eine angemessene Vergütung. Dabei entfalteten sich ungeahnte Talente – von der Zubereitung eines Menüs für die ganze Familie über das Massieren verspannter Eltern bis zum Entrümpeln des Kellers der Großmutter.

Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe 310 Euro, die wir Diakon Axel Schulz, einem Mitarbeiter des Dankortes Bethel, bei seinem Besuch an unserer Schule übergaben.

Wenn demnächst für die Hospiz-Gäste und ihre Angehörigen ein festlicher Tisch gedeckt ist und Kinder ins Basteln und Malen vertieft sind, ist dies durch unseren Einsatz möglich geworden. Dann hat sich unser Bethel-Projekt rundum gelohnt.

gruppebild

Von Konrad Wißbrock und Anka Hillringhaus

Viele Wochen begleitete uns im Religionsunterricht das Thema:

„Bethel – Gemeinschaft verwirklichen“. Dabei lernten wir einiges über die Einrichtung, über von Bodelschwingh und vor allem über die behinderten Menschen. Deshalb hatten wir eine Idee. Da unser Kurs diese besondere Unterrichtsreihe nicht wie jede andere beenden wollte, beschlossen wir etwas Gutes zu tun. Wir entschieden uns dafür Kuchen zu backen und diesen in den Pausen zu verkaufen. Es kam einiges zusammen aber zufrieden waren wir noch nicht, denn die Klasse wollte das Geld vervielfachen. Jeder sollte entweder durch Spenden, durch Verkäufe oder Arbeiten für z.B. die Eltern mindestens 5 Euro erwirtschaften. Was uns letztendlich auch gelang, denn wir hatten 307 Euro zusammen.

Nun stellte sich noch die Frage: Wohin? Dafür wurden mehrere Bereiche von uns Schülern vorgestellt und später ist dann  abgestimmt worden. Zur Auswahl standen unter anderem: Die Patmosschule, das Epilepsie-Zentrum, die Hospizarbeit und Street Med, eine Hilfe für Obdachlose in Bielefeld. Für die wir uns dann auch entschieden haben.

Am 18.03.2011 sind dann zwei Mitarbeiter aus Bethel gekommen, die das Geld und Briefmarken, die wir noch zusätzlich sammelten, abholten. Uns aber auch einiges über unseren ausgesuchten Bereich Street Med erzählten.

Besuch der Mitarbeiter aus Bethel Besuch der Mitarbeiter aus Bethel

Diese Unterrichtsreihe war auf jeden Fall etwas Besonderes. Wir haben viel über die Bodelschwinghschen Anstalten gelernt und sehen nun die behinderten Menschen mit ganz anderen Augen.

Aktuell

Anmeldung

Anal