Auf gute Zusammenarbeit: Das BWG kooperiert mit der Musikschule Senne

Seit Beginn dieses Schuljahres ist sie perfekt, die Kooperation mit der Musikschule Senne.

Über 30 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe unserer Schule haben in diesem Schuljahr angefangen, in unseren Musikräumen in der 7. oder 8. Stunde ein Instrument bei Musiklehrern der Musikschule zu erlernen.

Sie ersparen sich dadurch zusätzliche Wege am Nachmittag und können hier kostengünstig gemeinsam mit Freunden und Freundinnen in Kleingruppen die Instrumente Keyboard und Gitarre lernen; je nach Wunsch sind auch andere Instrumente im kommenden Schuljahr möglich. Diejenigen, die (noch) kein eigenes Instrument besitzen, leihen sich ein Instrument der Musikschule.

 

Schüler beim Instrumentalunterricht Schüler beim Gitarre spielen

 Iris Neuhaus

„Singen macht Spaß, Singen tut gut---"

Der Titel unseres Einsing-Kanons ist auch das Motto des Unterstufenchores. Der Unterstufenchor (Klassen 5 und 6) unter der Leitung von Frau Neuhaus trifft sich dienstags in der Mittagspause (13.20 - 14.00 Uhr) im Musikraum 1, um gemeinsam Lieder aus Rock, Pop und Klassik einzustudieren.

Wir treten regelmäßig zu besonderen Anlässen in der Schule auf, präsentieren uns bei Stadtteilfesten in Brackwede und manchmal erarbeiten wir Musicals. Kommt doch einfach mal zu einer Schnupper- Probe zu Beginn des Schuljahres bzw. Halbjahres vorbei!

Unser Auftritt beim traditionellen, schulinternen Weihnachtssingen:

 

Unterstufenchor beim Weichnachtskonzert

Iris Neuhaus

Seit dem Schuljahr 2017/2018 gibt es eine Band-AG am BWG, geleitet von Herrn Fuhrmann. Nachdem zunächst hauptsächlich Schüler der Q2 daran teilnahmen, hat sich das im aktuellen Schuljahr geändert. Zurzeit machen Schülerinnen und Schüler von der Klasse 7 bis zum Jahrgang Q1 zusammen Musik. Dabei können Schüler jederzeit zu den Proben kommen, wenn sie ein Instrument spielen, singen oder sich für Bandtechnik interessieren. Vorausgesetzt werden nur Grundkenntnisse - Notenlesen ist nicht notwendig.

Die Gruppe spielt in erster Linie bekannte Songs nach - z.B. von Rihanna, One Republic oder Kraftklub. Die Schüler schlagen vor, welche Songs probiert werden sollen, und dann wird zusammen daran gearbeitet. Das Ziel ist ein gemeinsamer Auftritt - vielleicht beim Schuljahresabschluss auf der Bühne der Aula.



Neueinsteiger sind jederzeit willkommen - einfach mal vorbeischauen, immer donnerstags um 13:15 Uhr im Musikraum 1!

Symphonie fantastique von Hector Berlioz

Das BWG hatte sozusagen einen Exklusiv-Termin in der Rudolf-Oetker-Halle, weil mit den Klassen 9a und 9b und dem EF-Musikkurs plus IK-Schülern über 80 Zuhörer auf der Bühne direkt neben den Orchestermusikern Platz nehmen durften. Bei bisherigen Besuchen waren wir nur ein Anteil an Zuhörern von Bielefelder Schulen im Rahmen von Schulpartnerschaften mit dem Theater Bielefeld. Auch besonders hervorzuheben ist, dass der Dirigent Alexander Kalajdzic kein einziges Mal die Aufmerksamkeit der `Jugend` einfordern musste, sie war eine Stunde lang ununterbrochen da! Gut gemacht!

Es wurden verschiedene Melodien aus der Sinfonie von einzelnen Instrumenten vorgespielt, es wurde erläutert, was diese Melodien, je nachdem, in welchem programmatischen Zusammenhang (ähnlich wie bei Filmmusiken) sie erklingen, bedeuten oder symbolisieren, sodann hörten wir den vollständigen Zusammenklang gemäß Orchesterpartitur. Vielerlei Besonderheiten der Instrumentation, die 1830 ganz neu waren, wurden vorgeführt, wie z.B. bei der `Naturszene`: hier spielte der Oboist `von ferne`, hier hinter der Wandtür, durch die die Orchestermusiker zur Bühne gelangen, derweil das Englischhorn und alle anderen auf der Bühne spielten. Erst nach diesen mehr oder weniger chilligen Ausschnitten aus der Fantastischen Sinfonie kam die Blechblasfraktion auf die Bühne und entfalteten zusammen mit dem stark besetzten Schlagwerk (u.a. 6 Pauken von 4 Paukisten gespielt, von Britta, der Konzertpädagogin irrtümlich Pauker genannt) eine ziemliche Klanglawine, z.B. bei dem "Gang zum Richtplatz". Der Konzertmeister Simon aus Australien hatte dann die Aufgabe zu erläutern und vorzuführen, wie das mit `col legno`- Bogentechnik beim Totentanz geht: man nimmt nicht die Pferdehaarseite des Geigenbogens, sondern die Holzseite, das klingt ziemlich gespenstisch. Simon versicherte sich bei seinen Orchesterkolleg/inn/en, dass er in der Fremdsprache Deutsch alles richtig gemacht hat. Einzelne superschwere Solopassagen erfuhren die beeindruckte Geste des Dirigenten und Chefs der Philharmoniker. A. Kalajdzic betonte kurz vor Schluss, wie wichtig im Orchester das Zusammengehörigkeitsgefühl ist. Man fiebert mit und unterstützt die Kolleg/inn/en!

Danke, liebe Bielefelder Philharmoniker, wir freuen uns aufs nächste Mal, wenn ihr wieder `für uns` spielt! - Monatsprogramm hängt am Theaterbrett !

Stefan Kallmer

Schüler vor der Oetkerhalle

 

Zum siebten Male hieß es in der BWG-Aula wieder „Musik gehört - Musik erklärt“. In diesem Jahr war der Abend dem Barockkomponisten Johann Sebastian Bach gewidmet. Nachdem zu Beginn Mädchen und Jungen der Klasse 5b eine Bourrée und ein Menuett aufgeführt und drei Schülerinnen der 5a einige kurze Szenen aus dem Leben Bachs gespielt hatten, begann der eigentlich musikalische Teil. Dorian Döding (Gitarre), Herr Dr. Schmidt (Klavier), Frau Siekmann (Querflöte) und Herr Juhász (Klavier) brachten mehrere kammermusikalische Stücke Bachs zu Gehör. Die erklärenden Texte wurden von drei Schülern der 7. Klasse eindringlich vorgelesen. Allen Beteiligten war die Freude an Musik und Spiel deutlich anzumerken. Gerne hätten wir vor allem den Aufführenden eine etwas größere Zuhörerschaft gewünscht, aber die Konkurrenz hieß an diesem Abend: DFB-Pokal Halbfinale.



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