Am 26.10.2016 ist unsere Klasse, die Klasse 7b, mit unserer Klassenlehrerin Frau Pankoke und unserem Chemielehrer Herrn Goecke nach Bad Salzuflen gefahren, um mehr über die Geschichte des Salzes zu erfahren.

Klasse im Bahnhof Bielefeld 

 Im Chemieunterricht machen wir nämlich das Projekt „Salz – das weiße Gold“. Wir wollten auch die Gradierwerke in Bad Salzuflen besichtigen. Als wir mit dem Bus ankamen, führte uns eine Stadtführerin zuerst zum historischen Rathaus und erzählte uns, dass das Rathaus fast 500 Jahre alt ist. Darum steht dort auch noch in alter Schrift „Rathhaus“, weil man das früher so schrieb.

Rathaus Bad Salzuflen Katzenturm Bad Salzuflen

Auf der weiteren Stadtführung zeigte unsere Stadtführerin uns die Stadt, unter anderem das Kurhaus, die alte Schule, die Stadtkirche und den Katzenturm.

Wir kamen auch zu dem Salzhof. Auf dem Salzhof war ein großer Brunnen, die „Paulinenquelle“, an dem die Stadtführerin uns erklärte, wie früher in Bad Salzuflen Salz gewonnen wurde. Auf dem Platz standen früher 48 Häuser in denen die Sole verarbeitet wurde. Es sind verschiedene Bilder in den Brunnen gemeißelt, die die einzelnen Schritte der Salzgewinnung zeigten und erläuterten.

Paulinenquelle Bad Salzuflen

Dann kamen wir zu den Gradierwerken und durften sogar hineingehen. Die Stadtführerin erklärte uns, dass sie aus einem Holzgerüst und aus Stöckern und Ästen aus Schwarzdorn besteht. Die Sole läuft von oben durch dieses Gestrüpp und alle Verunreinigungen bleiben daran hängen. Alle 15 Jahre werden die Stöcker gewechselt, weil sich sonst zu viele Verunreinigungen ablagern würden und das Wasser nicht mehr gereinigt würde.

Gradierwerk Bad Salzuflen Schwarzdorn im Gradierwerk Bad Salzuflen

Gleichzeitig verdunstet auch ein Teil des Wassers, so dass der Salzgehalt in der Sole steigt. Unter dem Holzgerüst gibt es dann ein Wasserauffangbecken, in dem die gereinigte („gradierte“) Sole aufgefangen wird.

Begehbares Gradierwerk Bad Salzuflen

 Zum Schluss der Stadtführung gingen wir in die Konzerthalle und wir durften salziges Solewasser als Heilwasser probieren. Vielen von uns schmeckte dies nicht.

Konzerthalle Bad Salzuflen

Bevor wir aus dem Kurpark gingen, guckten sich einige von uns noch das Gradierwerk genauer an: den Nebelraum, die Salzgrotte und wir gingen oben auf das Gradierwerk hinauf.

Salzgrotte Bad Salzuflen Nebelkammer Bad Salzuflen

Jetzt hatten wir Freizeit, in der wir die Stadt erkundeten und ein wenig shoppen konnten. Schon war der Ausflug vorbei und wir mussten nach Hause fahren.

Klasse 7b

 Leonie Cremer für die Klasse 7b

Auf nach Bad Salzuflen !

In Chemie haben wir das Thema „Salz - das weiße Gold‟ mit Herrn Welz durch genommen. Am 28.10.2015 machten wir uns, die 7c, dann mit ihm auf den Weg nach Bad Salzuflen. Dort angekommen nahmen wir im Kurpark an einer Heilwasser-Verköstigung teil. Heilwasser ist ein salzhaltiges Mineralwasser, das zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt wird. Uns schmeckte das Heilwasser nicht so gut. Danach sind wir durch den Kurpark gegangen, wo wir ein Gruppenbild vor dem Leopold-Sprudel gemacht haben (siehe Bild).

Neben dem Kurpark gab es eine Kneipp-Thermalanwendung, die wir selber ausprobiert haben, indem wir unsere Arme in sehr kalte Sole getaucht und anschließend geschüttelt haben. Als nächstes kam eine Stadtführerin, die uns im Rosengarten etwas über die Geschichte Bad Salzuflens erzählte und warum Salz für Bad Salzuflen so wichtig ist. Früher war Salz für Bad Salzuflen die Haupteinnahmequelle, heute sind es die Kurgäste die im Kurpark und in Bad Salzuflen ihre Zeit verbringen. Auf dem Kurplatz gibt es viele Gradierwerke, die eine Meeresluft erzeugen sollen. Die Gradierwerke sind gut 50 Meter lange und 10 Meter hohe Holzgestelle, in denen sich Schwarzdornzweige befinden, an denen Sole (sehr salzhaltiges Wasser) hinunter läuft.

Neu ist ein Erlebnis-Gradierwerk, das man besteigen kann. Dort ist eine Dampfkabine, in der salzhaltiger Dampf ist. Darin ist es so nebelig, dass man fast nichts mehr erkennen kann. Die Stadtführung ging weiter an der alten Stadtmauer vorbei Richtung Marktplatz. Danach hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden. Das war eine tolle Exkursion wobei wir viel gelernt, aber auch viel Spaß hatten.

Klasse 7c

Das teutolab-NETZWERK stellt eine Kooperation weiterführender Schulen in Ostwestfalen-Lippe mit dem teutolab-Chemie an der Universität Bielefeld dar.

Die Fachschaft Chemie des Brackweder Gymnasiums hat sich seit der Gründung des Netzwerkes an dieser Kooperation beteiligt, um Schülerinnen und Schülern von Grundschulen ihres Einzugsbereiches Möglichkeiten zum Experimentieren zu eröffnen und Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. Die in den letzten Schuljahren durchgeführten Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Grundschulkinder auch am Nachmittag mit Freude und viel Neugier bei der Sache sind, wenn es darum geht, kleine Naturphänomene durch eigenes Experimentieren zu erforschen.

Unser Bemühen wird durch den Fonds der Chemischen Industrie, das teutolab der Universität Bielefeld, den Förderverein des Brackweder Gymnasiums und durch heimische Firmen unterstützt, die der Schule Sachmittel zur Verfügung gestellt haben. Dadurch sind wir in der Lage, das teutolab -Thema „Milch" anzubieten.

Die Durchführung der Experimentiernachmittage ist nur durch ein freiwilliges Engagement von Schülerinnen und Schülern unserer Schule möglich, die die Grundschulkinder beim Experimentieren gemeinsam mit den Lehrkräften betreuen. Hierfür bilden wir im zweijährigen Rhythmus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 aus, die die Grundschulkinder jeweils in zwei Jahren betreuen.

Auch im laufenden Schuljahr bieten wir wieder Besuchstermine für Grundschulklassen an. Interessierte Grundschulen, aber auch einzelne Schülerinnen und Schüler unseres Einzugsbereiches können im Sekretariat Auskunft über freie Termine jeweils im 1. Halbjahr eines jeden Schuljahres erhalten.

 

teutolabSchüler beim Experimentieren

Auskunft und Anmeldung im Sekretariat 0521/515070

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