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Am 07. November 2018 wurde der Q2 Chemie Leistungskurs von der Doris Wolff Stiftung in die Universität Bielefeld eingeladen, um dort Experimente, welche zum Teil über den Lehrplan hinausgingen, zum Thema Farbstoffe durchzuführen. Neben der Gewinnung von Naturfarbstoffen erfolgten die Analyse von Farbstoffgemischen und die Färbung von Geweben.

Das Brackweder Gymnasium bedankt sich herzlich bei der Doris Wolff Stiftung für die Einladung und finanzielle Realisierung sowie bei der Universität Bielefeld für die Gestaltung dieses lehreichenen Tages.

Welz

Schüler des Chemie LKs

Im Oktober 2018 besuchten die Klassen der Jahrgangsstufe 7. auf einer Exkursion die Stadt Bad Salzuflen. Diese ist Teil des Lehrplans Chemie und wird von der zugehörigen Fachschaft wiederkehrend organisiert. Ziel der Exkursion ist das praktische Erfahren von Salzgewinnungs- und Anwendungsmethoden in lokaler und historischer Verankerung der Region. Nachfolgend eine Impression aus Schülerperspektive.

Diebels, Goecke, Welz

Gradierwerke in Bad Salzuflen
 

Schülerbericht:    Ausflug nach Bad Salzuflen

Am Ende der 1. Stunde fuhr die Klasse 7a von der Haltestelle Brackwede Kirche mit Bus und Bahn nach Bad Salzuflen. Dort traf sich die Klasse mit einer Stadtführerin an der alten Stadtmauer, die zur Verteidigung des wertvollen Salzes und der Stadt gebaut wurde. Jene Mauer, die heute nur zwei Meter hoch ist, maß früher noch fünf bis sechs Meter. Auf der Salzexkursion, auf der die S.u.S. viele Informationen über die Salzgewinnung  und die Stadt Bad Salzuflen erhielten, ging es auch um Heilanwendungen von Salz. Zum Ende der Stadtführung kam die Gruppe zu den Gradierwerken. An den Ästen, die zu hohen Wänden aufgeschichtet wurden, fließt das Salzwasser herunter, damit die Salzkonzentration durch Verdunstung steigt und die Siedearbeiter anschließend weniger Brennstoff bei der Salzgewinnung benötigen.

Obwohl  der Kurbereich viel Salzwasser besitzt, wird es nicht verkauft. Die Salzexpertin stellte den S.u.S. die verschiedensten Aufenthaltsorte des Kurbereichs vor. Neben einem Theater und einer Wasserfontäne befindet sich in einem Gradierwerk auch ein Entspannungsraum, dessen Luft größtenteils aus Salz besteht und gut für die Atemwege ist.  Nachdem der Kurort vorgestellt wurde, entschieden sich die Lehrer den S.u.S. eine Pause zu gönnen. Die Klasse 7a durfte sich ca. eine Stunde in der Innenstadt aufhalten. Anschließend mussten sich jedoch alle an dem vereinbarten Platz treffen. Am Ende fuhr die Gruppe erneut mit Bus und Bahn zurück nach Bielefeld und beendeten den spannenden, aber auch erschöpfenden Lehrausflug.

David Pulmann, 7a

Schüler der Klasse 7a

Auch in diesem Jahr besteht die enge Verknüpfung zwischen dem naturwissenschaftlichen Unterricht am Brackweder Gymnasium und den Bildungsangeboten der Universität Bielefeld fort. Am 02. und 03. März sowie am 19. und 20. Juni besuchten die Chemiekurse der Klassen 9. und der Einführungsphase das teutolab-Chemie. Neben der experimentellen Untersuchung von Verfahren zur Erschließung regenerativer Energiequellen (Klasse 9.) konnten die Schülerinnen und Schüler einen vertieften Einblick in das Anwendungsfeld der Nanotechnologie gewinnen (Jahrgangsstufe EF). Mit der experimentellen und schülerorientierten Behandlung zukunftsträchtiger Technologien bereitet das BWG in Kooperation mit der Universität Bielefeld unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf die Welt von morgen vor.

Welz & Goecke

 

Am 26.10.2016 ist unsere Klasse, die Klasse 7b, mit unserer Klassenlehrerin Frau Pankoke und unserem Chemielehrer Herrn Goecke nach Bad Salzuflen gefahren, um mehr über die Geschichte des Salzes zu erfahren.

Klasse im Bahnhof Bielefeld 

 Im Chemieunterricht machen wir nämlich das Projekt „Salz – das weiße Gold“. Wir wollten auch die Gradierwerke in Bad Salzuflen besichtigen. Als wir mit dem Bus ankamen, führte uns eine Stadtführerin zuerst zum historischen Rathaus und erzählte uns, dass das Rathaus fast 500 Jahre alt ist. Darum steht dort auch noch in alter Schrift „Rathhaus“, weil man das früher so schrieb.

Rathaus Bad Salzuflen Katzenturm Bad Salzuflen

Auf der weiteren Stadtführung zeigte unsere Stadtführerin uns die Stadt, unter anderem das Kurhaus, die alte Schule, die Stadtkirche und den Katzenturm.

Wir kamen auch zu dem Salzhof. Auf dem Salzhof war ein großer Brunnen, die „Paulinenquelle“, an dem die Stadtführerin uns erklärte, wie früher in Bad Salzuflen Salz gewonnen wurde. Auf dem Platz standen früher 48 Häuser in denen die Sole verarbeitet wurde. Es sind verschiedene Bilder in den Brunnen gemeißelt, die die einzelnen Schritte der Salzgewinnung zeigten und erläuterten.

Paulinenquelle Bad Salzuflen

Dann kamen wir zu den Gradierwerken und durften sogar hineingehen. Die Stadtführerin erklärte uns, dass sie aus einem Holzgerüst und aus Stöckern und Ästen aus Schwarzdorn besteht. Die Sole läuft von oben durch dieses Gestrüpp und alle Verunreinigungen bleiben daran hängen. Alle 15 Jahre werden die Stöcker gewechselt, weil sich sonst zu viele Verunreinigungen ablagern würden und das Wasser nicht mehr gereinigt würde.

Gradierwerk Bad Salzuflen Schwarzdorn im Gradierwerk Bad Salzuflen

Gleichzeitig verdunstet auch ein Teil des Wassers, so dass der Salzgehalt in der Sole steigt. Unter dem Holzgerüst gibt es dann ein Wasserauffangbecken, in dem die gereinigte („gradierte“) Sole aufgefangen wird.

Begehbares Gradierwerk Bad Salzuflen

 Zum Schluss der Stadtführung gingen wir in die Konzerthalle und wir durften salziges Solewasser als Heilwasser probieren. Vielen von uns schmeckte dies nicht.

Konzerthalle Bad Salzuflen

Bevor wir aus dem Kurpark gingen, guckten sich einige von uns noch das Gradierwerk genauer an: den Nebelraum, die Salzgrotte und wir gingen oben auf das Gradierwerk hinauf.

Salzgrotte Bad Salzuflen Nebelkammer Bad Salzuflen

Jetzt hatten wir Freizeit, in der wir die Stadt erkundeten und ein wenig shoppen konnten. Schon war der Ausflug vorbei und wir mussten nach Hause fahren.

Klasse 7b

 Leonie Cremer für die Klasse 7b

Auf nach Bad Salzuflen !

In Chemie haben wir das Thema „Salz - das weiße Gold‟ mit Herrn Welz durch genommen. Am 28.10.2015 machten wir uns, die 7c, dann mit ihm auf den Weg nach Bad Salzuflen. Dort angekommen nahmen wir im Kurpark an einer Heilwasser-Verköstigung teil. Heilwasser ist ein salzhaltiges Mineralwasser, das zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt wird. Uns schmeckte das Heilwasser nicht so gut. Danach sind wir durch den Kurpark gegangen, wo wir ein Gruppenbild vor dem Leopold-Sprudel gemacht haben (siehe Bild).

Neben dem Kurpark gab es eine Kneipp-Thermalanwendung, die wir selber ausprobiert haben, indem wir unsere Arme in sehr kalte Sole getaucht und anschließend geschüttelt haben. Als nächstes kam eine Stadtführerin, die uns im Rosengarten etwas über die Geschichte Bad Salzuflens erzählte und warum Salz für Bad Salzuflen so wichtig ist. Früher war Salz für Bad Salzuflen die Haupteinnahmequelle, heute sind es die Kurgäste die im Kurpark und in Bad Salzuflen ihre Zeit verbringen. Auf dem Kurplatz gibt es viele Gradierwerke, die eine Meeresluft erzeugen sollen. Die Gradierwerke sind gut 50 Meter lange und 10 Meter hohe Holzgestelle, in denen sich Schwarzdornzweige befinden, an denen Sole (sehr salzhaltiges Wasser) hinunter läuft.

Neu ist ein Erlebnis-Gradierwerk, das man besteigen kann. Dort ist eine Dampfkabine, in der salzhaltiger Dampf ist. Darin ist es so nebelig, dass man fast nichts mehr erkennen kann. Die Stadtführung ging weiter an der alten Stadtmauer vorbei Richtung Marktplatz. Danach hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden. Das war eine tolle Exkursion wobei wir viel gelernt, aber auch viel Spaß hatten.

Klasse 7c

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