Dem Wind und Wetter getrotzt

… hat die Klasse 8b am 10. Juli 2017, zusammen mit den Begleiterinnen Frau Nolding (Praxissemesterstudentin), Frau Keitel und Frau Deegen. Denn an diesem Termin hat unser Ausflug in den Botanischen Garten Bielefeld stattgefunden.

Im Rahmen unseres Themas Evolution im Biologieunterricht haben Frau Deegen und Frau Nolding ein Quiz durch den Botanischen Garten erstellt, welches die Schülerinnen und Schüler quer durch die Zeitalter, Kontinente und zu den unterschiedlichsten Pflanzen geführt hat. Dabei haben sie lebende Fossilien, „normale“ Fossilien und sogar „ein Stück“ vom Giant’s Causeway aus Nordirland entdeckt. Letzteres war natürlich besonders für die Teilnehmer des Schüleraustausches mit Enniskillen interessant. Viele Lebewesen, die aus dem Unterricht bereits bekannt waren, konnten hier nun in Natura betrachtet werden.

Dieses Betrachten hätte natürlich noch mehr Spaß gemacht, wenn es nicht Bindfäden geregnet hätte. Aber die Klasse hat sich durch alle Fragen gekämpft und tapfer durchgehalten, es war zum Glück nicht kalt sondern eher 20 Grad Celsius warm.

Klasse 8b beim Aufgaben bearbeiten

Danach haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um dort einer Indoor-Aktivität nachzugehen: Lasertag. Passend zu unserer Weiterfahrt vom Botanischen Garten hin zur Laserzone hat es dann auch aufgehört zu regnen. Allerdings waren die Schülerinnen und Schüler anschließend wieder klitschnass, was aber nicht dem Wetter zuzuschreiben war, sondern der kompletten Verausgabung in der Laserzone.

Cornelia Deegen, Jutta Keitel, Jana Nolding

 

Am 23. März 2017 war der Biologie Leistungskurs Q2 zu Gast in der Universität Bielefeld und hat dort im Rahmen des Themas Evolution Kalmare (Loligo vulgaris) präpariert. Diese Tiere sind nicht nur unter evolutionsbiologischen Aspekten interessant, sondern den Schülerinnen und Schülern auch aus dem Bereich der Neurobiologie ein Begriff (Riesenaxone). Als nun die Praxissemesterstudentin Jana Nolding, welche zur Zeit in dem Leistungskurs hospitiert, das Angebot machte, an der Universität Bielefeld Kalmare zu präparieren, war der Entschluss, dieses Angebot wahrzunehmen, schnell gefasst. Dank der unproblematischen Terminfindung seitens Frau Nolding und auch seitens der Universität, vertreten durch Herrn Professor Dr. Grothjohann, war es uns kurzfristig möglich, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. An dieser Stelle möchte ich sowohl Frau Nolding als auch Herrn Professor Dr. Grothjohann nochmals ausdrücklich für diese spontane Umsetzung danken.
Nach einem interessanten und kurzweiligen Vortrag über die Evolution und Biologie der Kopffüßer bzw. Tintenfische, war es für uns alle an der Zeit, selbst aktiv zu werden. Folgende spannende Frage galt es dabei zu beantworten: Aus welchen Teilen des Tintenfisches werden die Tintenfischringe hergestellt?
Mit Feuereifer waren alle bei der Sache und es wurde geschnitten und gestaunt. Verschiedenste Theorien über die Tintenfischringe machten die Runde. Einige Teilnehmer haben sogar mit der Tinte der Tintenblase Kurznachrichten auf Papier verfasst. Wer nicht sezieren wollte hat sich die ausgelegten Präparate angeschaut oder hat Fotos gemacht.

Schüler beim Präparieren Kalmare Präparierter Kalmar
Schüler beim Präparieren Schüler beim Präparieren
Präparierter Kalmar Schüler beim Päparieren

Wer wollte durfte die heraus präparierten Mundwerkzeuge, den sogenannten Papageienschnabel und das Gladius, das einzige Stützelement dieses Weichtieres, mit nach Hause nehmen.

flacher Gladius aus einer chitinösen Substanz flacher Gladius aus einer chitinösen Substanz Schnabel des Kalmar

Diese Struktur wurde früher in Tinte getaucht zum Schreiben genutzt, daher auch der Name cala maris: „Feder des Meeres".
Auch unsere Biologiesammlung ist nun um einen Papageienschnabel und ein Gladius reicher, und ich denke, dass alle Teilnehmer noch häufig und lange an diese ungewöhnlichen Biologiestunden zurückdenken werden.

Cornelia Deegen

Wir, der Biologie LK von Frau Deegen, wollten den Unterricht etwas praktischer gestalten. Also kamen wir auf die Idee, sogenannte „Stop-Motion Filme" zu produzieren.
„Stop-Motion" ist eine Filmtechnik, bei der man einzelne Bilder aufnimmt und diese so abspielt, dass dabei ein Film entsteht. Man kann sich das ganze vorstellen, wie bei einem Daumenkino.
Da diese Art von Gruppenarbeit für uns alle neu war, wussten wir nicht so richtig was uns erwartet. Unser erster Stop-Motion Film handelte von dem Thema Genetik (Hochdurchsatzsequenzierung). Wir haben uns in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt und fingen an, ein Konzept zu entwerfen. Mit dem passenden Konzept, fing die eigentliche Arbeit erst an.
Nachdem wir die Materialien zusammen hatten, wurden die Fotos gemacht. Durchschnittlich werden ca. 120 Bilder benötigt, um einen ein- bis zweiminütigen Film zu produzieren. Dank einiger Mitschüler, die unsere Filme nicht nur geschnitten, sondern auch noch mit passender Musik hinterlegt haben, wurde aus den Filmen nicht nur etwas gelernt, sondern wir hatten auch viel Spaß, sowohl beim Produzieren, als auch beim Begutachten der anderen Filme. Somit waren nicht nur wir Schüler mehr als begeistert von einer solchen Arbeit. Auch Frau Deegen war überrascht wie gut uns die Filme gelungen sind.
Dementsprechend gab es bei jedem neuen Thema den Vorschlag, einen Stop-Motion Film zu drehen. Da es sehr zeitaufwendig ist, war dies natürlich nicht möglich. Dennoch sind wir auf drei Themen gekommen, wobei bis jetzt bereits 12 Stop-Motion Filme zustande kamen. Und jedes mal sind die Filme länger und besser geworden. Es war vor allem sehr interessant diese Entwicklung zu beobachten, da wir uns nach unseren letzten Filmen noch einmal alle Stop-Motion Filme bei einem gemütlichen Weihnachtsfrühstück angeschaut haben.
Doch es soll nicht bei diesen 12 Filmen bleiben. Es ist bereits ein neues Thema für einen Stop-Motion Film im Gespräch.
Wir möchten uns hier auch noch einmal bei Frau Deegen bedanken, dass sie uns unseren Schulalltag mit solch spannenden und interessanten Gruppenprojekten erleichtert!

Aber wir möchten unsere Arbeiten natürlich nicht für uns behalten. Sehen Sie sich die Filme doch einfach mal an.

 Fynn Krüger und Mirco Figge

 

Aktionspotenzial am Axon
  Reizweiterleitung an der Synapse
  Die Wirkung von Canabis auf die Synapse
  Die Wirkung von Kokain auf die Synapse
  Lotka-Volterra-Regeln
  Parasitismus
  Schädlingsbekämpfung
  Trophieebenen bei Fischen
  Lichtreaktion der Fotosynthese
  Darwin - Lamarck
  DNA-Hochdurchsatzsequenzierung

Als alles anfing, waren wir in der 6b. Unser Klassenlehrerteam bestand aus Frau Diekmann und Herrn Horstmann. Als Frau Diekmann erfuhr, dass Emilia, Lea, Emma und ich gerne im Garten arbeiten, nutzte sie die Chance und spannte uns für den Schulgarten ein.

Und jetzt geht es los:

Als wir nach den Schulstunden den Schulgarten betraten, waren wir geschockt. Es war kein Spaß, es war alles voller Unkraut! Jede Menge Arbeit wartete auf uns. Nach geraumer Zeit tat uns der ganze Rücken weh! Aber dies stoppte uns nicht. Wir kämpften uns weiter durch das Unkraut. Als der Förderverein erfuhr, dass wir im Schulgarten tätig waren, sponserte er uns viele tolle, nützliche Gartengeräte, unter anderem Schaufeln, Hacken, Handschuhe und alles, was man noch so braucht. Auch kamen immer mehr Kinder und jetzt sieht der Schulgarten schon richtig gut aus. Nach einiger Zeit pflanzten wir auch Blumen an. Jetzt sind wir dabei, ein Gemüsebeet anzulegen (mit dem Gemüse wollen wir unsere Lehrer vergiften ). Mal sehen, wie es weitergeht.

Leonie Cremer 7b

Gehölzschnitt 

Arbeit im Blumenbeet

Laub-Entfernen

Die vom Förderverein bezahlten Gartengeräte

 Das Schulgartenteam bedankt sich beim Förderverein des Brackweder Gymnasiums (vffe) für die Gartengeräte.

Am 31.Mai.2016 ist unser Biologie LK zusammen mit unserer Biologie LK Lehrerin Frau Deegen zur Gewässeruntersuchung zum Obersee gefahren.
In zwei Gruppen eingeteilt hat jede Gruppe zwei Stationen durchlaufen, eine am Obersee und die andere am Johannisbach. Jede Station hatte dabei eine Leitfrage, die wir nach unserem Tag beantworten sollten. Am Obersee war die Leitfrage: „Könnte man den Obersee als Badesee benutzen?". Und am Johannisbach: „Ist das Wasser des Johannisbachs trinkbar?". Um die Leitfragen beantworten zu können haben wir verschiedene Versuche mit Hilfe der Studenten der Bielefelder Universität durchgeführt.

 

LK LK


Am Obersee haben wir zuerst eine Wasserprobe entnommen und die Wassertiefe an dieser Stelle gemessen. Dann haben wir in Versuchen den Sauerstoffgehalt, den Nitratgehalt, den PH-Wert, die elektrische Leitfähigkeit, die Wassertemperatur und den Ammoniumgehalt bestimmt, da diese Werte auf die Wasserqualität und den Zustand des Sees schließen lassen. Die erhaltenen Werte haben wir dann mit Tabellen zur Wasserqualitätsbestimmung verglichen und festgestellt, dass der Obersee kurz vor dem 'Kippen' steht. Das heißt, dass schon zu viele Pflanzen im See sind und nachts den im Wasser enthaltenen Sauerstoff verbrauchen und so die Lebewesen des See, wie Fische, sterben könnten, wenn die Pflanzenpopulation weiter steigen würde. Daher war unser Fazit zu der Leitfrage, dass man den Obersee nicht als Badesee freigeben sollte, um das Ökosystem See nicht weiter aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Nach einer Mittagspause haben wir die Stationen gewechselt.
Am Johannisbach hieß es erstmal Gummistiefel an und ab in den Bach! Unsere Aufgabe war es Saprobien, Wasserlebewesen wie Fische, Schnecken, Muscheln und Krebse, zu fangen. Saprobien können nämlich Rückschlüsse auf die Wasserqualität geben und waren damit perfekt geeignet um unsere Leitfrage zu beantworten. Also haben wir uns mit Keschern, Sieben und Gefäßen bewaffnet und sind auf Saprobienjagd gegangen. Nachdem wir mit unserer Ausbeute zufrieden waren haben wir die Saprobien in Lupengläser getan und mithilfe von Bildern die Arten bestimmt und gezählt. Anschließend haben wir diese Zahlen genutzt um den Saprobienindex zu bestimmen. Das Ergebnis ergab, dass das Wasser laut dem Saprobienindex die Güteklasse 1-2 hatte und somit im oberen Bereich der Wasserqualität lag. Laut dem Saprobienindex kann man das Wasser des Johannisbachs an unserer Versuchsstelle also trinken! Nach dem Saprobienindex haben wir noch die Wasserqualität anhand von den chemischen Parametern bestimmt, da der Saprobienindex nicht immer so genau ist. Nach einer Entnahme einer Wasserprobe haben wir wie am Obersee die Parameter Sauerstoffgehalt, biologischen Sauerstoffverbrauch BSB5, Ammoniumgehalt, Nitratgehalt, Phosphatgehalt, PH-Wert, Wassertemperatur und elektrische Leitfähigkeit bestimmt. Mit diesen Werten haben wir einen Index ausgerechnet und dann mit einer Tabelle zur Wasserqualitätsbestimmung verglichen. Nach dieser Analyse hatte das Wasser die Güteklasse 3 und lag somit im mittleren Bereich. Damit war das Wasser laut dem Index etwas verunreinigt und nicht ganz ohne Bedenken trinkbar. Unser Fazit war damit, dass wir das Wasser aus dem Johannisbach lieber nicht trinken würden da uns auch die leicht bräunliche Wasserfärbung nicht sehr appetitlich vorkam.

Nach dem Beenden der beiden Stationen sind wir wieder in die Bahn gestiegen und nach Hause gefahren.
Es war ein sehr interessanter Tag mit super sonnigem Wetter und viel Spaß. Das Kennenlernen der Methoden zur Bestimmung der Wasserqualität und dann die Chance zu haben die Versuche selber durchzuführen war sehr interessant und hat die trockene Theorie zur lebendigen Praxis gemacht.

Luisa Wollschläger

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