„Shakespearesque“ ein königliches Drama…

Oder auch nicht?!


So heißt das diesjährige Stück des Literaturkurses der Q1 von Frau Friedrich-Zander. Am vergangenen Dienstagabend (14.05.2019) und Donnerstagabend (16.05.2019) haben die SchülerInnen des Literaturkurses unter Beweis gestellt, was sie in den letzten Monaten alles gelernt haben.

Da sich unser Literaturkurs vorgenommen hatte, sich von den vorherigen Stücken abzuheben, hat die Auswahl eines Stückes sehr lange gedauert, doch letztendlich konnte sich der Kurs für das Stück „Shakespearesque“ entscheiden, das an die berühmtesten Stücke Shakespeares´ angelehnt ist.  Es beruht auf Missverständnissen, Intrigen und auch dem einen oder anderen Mord.

Die Eingewöhnung in die Rollen war zunächst schwierig, doch nach und nach konnte sich jeder in die Rolle hineinversetzen, um sie elegant auf der Bühne zu präsentieren. Die Proben der letzten Wochen liefen auf Hochtouren und man merkte schon, wie jeder sich immer mehr auf die kommenden Aufführungen vorbereitete.

So war es dann auch nicht mehr lange, bis die Schülerinnen und Schüler am vergangenen Dienstagabend vor ihrer Premiere sehr nervös wurden. Sie probten noch einmal ihre Texte, als die Neue Westfälische kam, um sie zu bitten, für ein Foto auf der Bühne hinter dem Vorhang zusammenzukommen. Die Schauspieler bemerkten währenddessen schon die aufkommende Unruhe im Publikum, denn langsam füllte sich zu diesem Zeitpunkt der Innenraum der Aula.

Als dann das Licht abgedunkelt und die Zuschauer leiser wurden, waren die Schülerinnen und Schüler so konzentriert wie noch nie. Jeder setze während der Aufführung nochmal etwas drauf und nicht nur das Publikum, sondern auch unsere stolze Lehrerin, sah ein sehr interessantes Stück. Während der Pause erzählten die Zuschauer, sie seien fasziniert von der ersten Hälfte und könnten es nicht abwarten, nun das Ende zu sehen. Und auch am Ende waren die Schauspieler nicht mehr zu halten, auch die schwierigste Szene, in der eine Schülerin, mit einem schweren und langen Schwert den König ersticht, funktionierte ohne Zwischenfälle.

Als dann der Hofnarr Nikusch die letzen Worte sprach, jubelte das Publikum und die Schauspieler verbeugten sich. Hinter dem Bühnenvorhang verschwunden fielen sie sich in die Arme und waren mächtig stolz aufeinander. Sie waren alle so glücklich, denn Sie hatten an diesem Abend so viel Spaß gehabt, dass Sie schon mit sehr viel Freude auf die nächste Aufführung gucken.

So möchte sich der Literaturkurs bei dem tollen Publikum bedanken, das die Schauspieler mit ihrem Kommen und ihrem Applaus sehr unterstützt hat! Ein besonderer Dank gilt jedoch Frau Friedrich-Zander, die dieses Stück erst ermöglicht hat, denn wir sind uns bewusst, dass wir kein einfacher Kurs waren, dennoch hoffen wir ihr genauso Spaß gemacht wie uns.

„Denn genauso so hat es sich zugetragen… Naja, fast so…“

für den Literaturkurs „Theater“  der Q1
Guilia Eberlein

Plakat

 

Seit November bereitet sich der Literaturkurs der Q1 des Brackweder Gymnasiums auf die Premiere des Stückes „Schneewittchens Karriere“ vor. Unter der Leitung von Frau Friedrich- Zander wurden Szenen geprobt, Bühnenbilder erstellt und Kostüme entworfen. Das Stück von Christof Stückelberger zeigt die Märchenwelt Schneewittchens in einer modernen Version. In dieser Inszenierung gibt es keine sieben Zwerge, sondern Mädchen in einer WG. Zudem lernt Schneewittchen keinen Prinz kennen, sondern findet die große Liebe in einer bisher unbekannten Figur. Zusätzlich mischen diverse Märchenbösewichte wie die böse Hexe, Rumpelstilzchen oder der böse Wolf Schneewittchens Leben auf.

Nachdem die Stückauswahl feststand, machte sich der Literaturkurs an die Arbeit. Zunächst wurden einige Einzelszenen gespielt, um ein Gefühl für das Stück und die Rollen zu bekommen. Danach legten die jungen Schauspieler gemeinsam ihre Rollenverteilung fest. Um sich besser organisieren zu können, wurden feste Teams für die Bereiche Kostüm, Bühnenbild und Technik eingeteilt. Während der Proben hatte so jeder seine festen Aufgaben und es konnte gemeinsam in Richtung Premiere gearbeitet werden. Nach und nach entstanden so immer mehr fertige Bühnenbilder und Kostüme. Um ihre eigene Note einfließen zu lassen, erweiterte der Kurs das Stück zusätzlich um ein Schattenspiel zur Einführung in die Geschichte.

„Die Schüler haben sich immer mehr mit ihren Rollen identifiziert. Auch das Schauspielern wurde nach und nach besser. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung. Der Kurs hat sehr viele Ideen, die wir alle versuchen umzusetzen und so nimmt unsere Inszenierung immer weiter Gestalt an“, berichtet die Literaturkurslehrerin Frau Friedrich-Zander.

Die Aufführungen finden am 4. und 8. Mai jeweils um 19:30Uhr in der Aula des Brackweder Gymnasiums statt.

 

Probenarbeit Probenarbeit
Probenarbeit Probenarbeit

 

"Das war eine aufregende Zeit!!" Dieses Zitat würde wahrscheinlich jeder in unserem Literaturkurs unterschreiben, denn die letzten Monate haben wir mit viel Engagement auf die 2 Aufführungen im Mai hingearbeitet.

Nach den Herbstferien haben wir angefangen , jede einzelne Szene einzustudieren. Außerdem haben wir auch unsere Bühnenbilder selbst gebaut und gestaltet. Desweiteren haben wir uns auch überlegt , wie wir auf unser Stück und die beiden Aufführungen aufmerksam machen wollen. Wir haben Durchsagen für die Schule , einen Artikel für die Zeitung vorbereitet und einen Bericht auf die Homepage gestellt. Natürlich hat sich jeder auch mit dem Kostüm und den Requisiten seiner Rolle auseinander gesetzt und hat diese dann auch zusammengestellt. Zusätzlich haben wir uns auch noch um Getränke und Kuchen gekümmert, sodass wir diese bei den Aufführungen verkaufen konnten.

Vor den Aufführungen hieß es dann jedes Mal Bühnenbilder sortieren, Kostüme anziehen und ab in die Maske! Damit waren wir immer in Rekordzeit fertig und konnten dann die Zeit nutzen, um uns zu entspannen und uns auf unsere Rolle vorzubereiten.

 

Schüler bei der Probenarbeit Requisiten zum Theaterstück

 

Vor der Premiere waren wir alle sehr aufgeregt. Auch diejenigen, die nicht gespielt haben, haben mit gefiebert, dass alles gut läuft.

Kurz vor der Premiere habe ich nochmal kleine Interviews mit den einzelnen Schauspielern geführt:

Nicole: Wie fühlt ihr euch? Habt ihr Lampenfieber?

Antworten der Schauspieler: Eine Stunde vor der Aufführung war der Angstpegel auf einem normalen Niveau. Doch jede Minute, die die Aufführung näher rückte, steigerte den Angstpegel bis zum Anschlag! Erst nach einigen Minuten auf der Bühne sank der Pegel und das Stück lief super!

Nicole: Habt ihr Angst vor Pannen?

Antworten der Schauspieler: Viele hatten Angst ihren Text zu vergessen und so war das Textheft ein Requisit, dass man kurz vor der Aufführung fast in jeder Hand finden konnte.

Nicole: Nach der Aufführung wollte ich dann nochmal wissen, wie es denn auf der Bühne war und ob es Pannen gab?

Antworten der Schauspieler: Alle haben eine positive Erfahrung mit genommen. Wenn es mal nicht so rund lief, gab es immer Leute , die die Szene wieder auf den richtigen Kurs gebracht haben und somit alle anderen ihre Einsätze wieder fanden. Insgesamt waren alle mit den Aufführungen zufrieden!

 

Tresen mit Pauseverpflegung Der Aufführungsraum - die Schulaula

 

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal herzlich bei allen Zuschauern bedanken, die uns mit so viel Unterstützung bei der Suche nach unserer geliebten Kuh Charlotte geholfen haben und mit Ihren Spenden die Literaturarbeit im nächsten Jahr unterstützt haben.

Außerdem bedanken wir uns auch bei einigen Schauspielern, die aufgrund einiger Engpässe in den Besetzungen kurzfristig eingesprungen sind.

Einige Darsteller

Es hat Spaß gemacht, ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. Vielen Dank an unsere Lehrerinnen Frau Friedrich-Zander und Frau Küster !!!

 

 

 

 

 

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