Wenn ein Zusammenleben und Zusammenarbeiten vieler Menschen gelingen soll, geht dies nicht ohne Regeln, an die sich jeder halten muss. Daher sind alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste unserer Schule aufgefordert, sich nach dieser Hausordnung zu richten.

Allgemeine Verhaltensregeln

In unserer Schule kommen viele Personen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen, Wertvorstellungen, Meinungen und Erfahrungen zusammen. Das verlangt von allen Rücksichtnahme und Toleranz. Beleidigungen, Mobbing, verbale oder gar körperliche Gewalt sind schwerwiegende Verstöße gegen die Grundsätze eines friedlichen Zusammenlebens.

In unserer Schule soll eine Lebens- und Arbeitsatmosphäre herrschen, in der man sich wohl fühlen kann. Hierfür trägt jeder Einzelne eine Mitverantwortung. Dazu gehört auch, dass das gesamte Gebäude, also die Klassenräume, Schulhöfe, Eingangshalle und Treppenhäuser sowie Toiletten, sich in einem sauberen Zustand befindet.

Um Gefährdungen und Unfälle zu vermeiden, sind Laufen, Rangeleien und Spielen im Gebäude verboten. Gefährliche Gegenstände (z.B. Messer mit stehender Klinge, Farbspraydosen oder Schreckschusspistolen) dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden.

Einzelne Verhaltensregeln, nach denen häufig gefragt wird

Auf dem Schulgelände gilt für alle das gesetzlich vorgesehene Rauch- und Alkoholverbot. Volljährige Schülerinnen und Schüler, die rauchen möchten, sollten dies bitte nicht an der Straße tun, sondern im Grünzug neben dem Parkplatz, wo ein großer Aschenbecher steht. Wiederholte Verstöße gegen das Rauchverbot werden mit schulischen Disziplinarmaßnahmen, ggf. auch mit einem Bußgeld, bestraft.
Bei besonderen Anlässen (z.B. der Abiturientenentlassung) kann die Schulleitung den Verzehr alkoholischer Getränke gestatten.

Für Geld und Wertgegenstände kann die Schule keine Haftung übernehmen. Daher sollte nur das in die Schule mitgenommen werden, was unbedingt benötigt wird.

Fundsachen werden beim Hausmeister oder im Sekretariat abgegeben.

Warenhandel, Verteilung von Werbematerial und Geldsammlungen sind auf dem Schulgelände nur mit Erlaubnis der Schulleitung gestattet.

Die Schulleitung - in ihrer Vertretung auch die Lehrkräfte - nimmt das Hausrecht wahr. Schulfremde Personen dürfen sich nur mit ihrer Genehmigung auf dem Schulgelände aufhalten.

Alle Schülerinnen und Schüler müssen über ihre Person und ihr Anliegen Auskunft geben, wenn sie von Lehrkräften, Sekretärinnen oder dem Hausmeister befragt werden.

Um einen weitgehend ungestörten Unterricht zu gewährleisten, haben wir am Brackweder Gymnasium einen „Trainingsraum für eigenverantwortliches Denken und Handeln" eingerichtet. Schülerinnen und Schüler, die gegen eine der beiden Grundregeln1 verstoßen, werden nach einmaliger Ermahnung in den Trainingsraum geschickt.

Handys und andere elektronische Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte (z.B. MP 3-Player) können grundsätzlich zur Schule mitgebracht werden. Die Verantwortung trägt die jeweilige Schülerin bzw. der jeweilige Schüler. Bei Verlust oder Beschädigung besteht kein Anspruch auf Ersatz oder Entschädigung.
Während des Aufenthaltes auf dem Schulgelände haben alle Schülerinnen und Schüler jegliche kommunikations- und unterhaltungselektronischen Geräte (Mobiltelefone, mp3-Player, Kopfhörer etc.) auszuschalten und in der Tasche verpackt zu lassen. Sie dürfen weder benutzt werden noch sichtbar sein. Bei Zuwiderhandlungen wird das entsprechende Gerät seitens der Schule bis zu einer Woche beschlagnahmt. Die Rückgabe erfolgt zeitlich gestaffelt: Beim ersten Verstoß am nächsten Werktag mittags, beim zweiten Verstoß nach 3 Tagen mittags, beim dritten Verstoß muss das Gerät nach 3 Tagen von den Eltern abgeholt werden.
Während der Unterrichtsstunden und in Unterrichtspausen ist der Gebrauch von Handys und Musikwiedergabegeräten untersagt. Diese bleiben daher in dieser Zeit ausgeschaltet. In dringenden Fällen kann eine Ausnahme für ein Telefonat von der Lehrkraft erteilt werden, die die Pausenaufsicht führt.
Vor Klassenarbeiten und Klausuren geben alle Schülerinnen und Schüler ihre Handys bei der Aufsicht führenden Lehrkraft ab.
Bei einem Verstoß gegen die Nutzungsregeln wird das Handy bzw. das Musikwiedergabegerät durch die Lehrkraft eingezogen und erst am Ende des Unterrichtstages vor Verlassen der Schule in der Regel im Sekretariat mit einem Begleitschreiben wieder ausgegeben. Im Wiederholungsfall können der Schülerin oder dem Schüler je nach Schwere des Verstoßes weitere pädagogische Maßnahmen sowie Ordnungsmaßnahmen auferlegt werden.

Das Trinken im Unterricht ist Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II gestattet, sofern es den Unterricht nicht stört. Die Entscheidung hierüber trifft die unterrichtende Lehrkraft.

Während der gesamten Unterrichtszeit, auch in den Pausen, dürfen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I das Schulgelände nur unter Aufsicht verlassen. Eine Ausnahmeregelung gilt nur für die Mittagspause auf ausdrücklichen schriftlichen Wunsch der Eltern. Für die Betreffenden wird ein entsprechender Ausweis ausgestellt.

Vor dem Unterricht

Fahrräder werden in die Fahrradständer am Haupteingang oder am Eingang zum Unterstufenpausenhof gestellt und abgeschlossen. Die weiß markierten Bereiche an den Eingangstüren müssen unbedingt frei bleiben, weil sich dort die vorgeschriebenen Einfahrten für Feuerwehr und Krankenwagen befinden. Roller und Motorräder werden am Brunnen oder im Bereich der Sporthalle abgestellt.
Das Fahren auf dem Schulhof ist während der Unterrichtszeit verboten.

Unterrichtsbeginn

Die Schülerin bzw. der Schüler, der das „Schließamt" hat, schließt beim ersten Gong um 7.45 Uhr die Klasse auf. Die Klasse geht in ihren Raum und legt die Materialien, die sie für den Unterricht benötigt, auf den Tisch. Es ist selbstverständlich, dass in der Zeit, bis die Lehrkraft kommt, nicht getobt und gelärmt wird. Bleibt die Lehrkraft länger als 5 Minuten aus, so meldet der Klassensprecher bzw. die Klassensprecherin dies dem Sekretariat. Diese Meldepflicht gilt auch für die Oberstufe.

In den Pausen

In den großen Pausen verlassen die Schülerinnen und Schüler die Klassen- und Fachräume und begeben sich auf die Schulhöfe. Auch der Aufenthalt in der Eingangshalle, den Fluren des Treppenhauses, der Cafeteria und den Sitzecken vor den Klassenräumen ist gestattet, nicht aber der Aufenthalt in den Stichfluren hinter den Glastüren und in den Feuertreppenhäusern. Die Klassen der Erprobungsstufe sollten, beginnend in den letzten fünf Minuten der zweiten Stunde, mit der unterrichtenden Lehrkraft im Klassenraum frühstücken. Grundsätzlich sollen sich die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe in den großen Pausen auf den Schulhöfen aufhalten.

Das Ballspielen ist wegen der Unfallgefahren nur auf den Schulhöfen und nur mit leichten Bällen gestattet. Hierbei ist darauf zu achten, dass abgestellte Fahrräder nicht beschädigt werden. Lederbälle bzw. große Fußbälle dürfen nur auf dem Hartplatz an der Bahn („Gummiplatz") verwendet werden.
Für den Pausensport gilt eine besondere Regelung.

Alle Klassen- und Fachräume sind – mit Ausnahme der kleinen Pausen - außerhalb der Unterrichtszeiten grundsätzlich abgeschlossen. Verantwortlich hierfür ist die zuletzt in dem jeweiligen Raum unterrichtende Lehrkraft.
Alle Klassen der Sekundarstufe I erhalten einen Klassenschlüssel, mit dem nur der eigene Klassenraum geöffnet werden kann. Dieser Schlüssel wird von der Klasse eigenverantwortlich verwaltet. Die Klassenlehrerteams bestimmen in Absprache mit der Klasse jeweils eine Schülerin oder einen Schüler für das „Schließamt", welches ähnlich wie die Klassenbuchführung oder der Tafeldienst auch reihum gehen kann.
Das „Schließamt" beinhaltet folgende Aufgabe:
Wenn der Klassenraum vor Unterrichtsbeginn oder in den großen Pausen beim ersten Stundengong noch nicht von der Aufsicht führenden Lehrkraft aufgeschlossen worden sein sollte, öffnet die Schülerin bzw. der Schüler, der den Klassenraumschlüssel verwaltet, die Klassenraumtür.
In der Zeit zwischen erstem und zweitem Stundengong säubert der Klassendienst die Tafel.

In der Mittagspause

In der Mittagspause dürfen sich Schülerinnen und Schüler an folgenden Orten aufhalten: auf den Pausenhöfen mit Tischtennisplatten, in der Cafeteria, in der Pausenhalle im Erdgeschoss oder in der Sporthalle. Nicht gestattet ist der Aufenthalt im Forum vor dem Haupteingang, in den Treppenhäusern und den oberen Geschossen, im Aulabereich und im Oberstufentrakt. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ist der Raum 055 geöffnet.
Für die Klassen 5 bis 8 gibt es Spielangebote im Raum 022 und in der Sporthalle. Der Treffpunkt für das Hallenangebot ist um 13.15 Uhr oder um 13.30 Uhr am Eingang der Sporthalle.
Den Anweisungen der Betreuer, die zusätzlich zu den Lehrkräften während der Mittagspausen die Aufsicht und Verantwortung übernehmen, (der Vertreterin der „Falken", den Zivildienstleistenden und den Sporthelferinnen und -helfern) ist unbedingt Folge zu leisten.

Nach dem Unterricht

Nach dem Unterricht werden die Klassen- und Fachräume von der jeweils zuletzt dort anwesenden Lerngruppe aufgeräumt. Hierzu kann der Unterricht bereits um 13:05 Uhr bzw. 16:30 Uhr geschlossen werden, damit für die Fahrschüler keine zeitlichen Engpässe entstehen.
Wenn es erforderlich ist, werden auch die Flure nach dem Unterricht von den anliegenden Klassen aufgeräumt. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen lösen sich in einem Zeitrhythmus von einer Wochen ab. Welche Klasse jeweils „Flurdienst" hat, ist einem entsprechenden Aushang zu entnehmen. Nach Unterrichtsschluss dürfen sich Schülerinnen und Schüler nicht mehr im Schulgebäude aufhalten.

[Stand: 01.06.2012]

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