Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Biologie der Jahrgangsstufe Q1 bei Frau Deegen hatten am 08. Dezember 2017 die Gelegenheit, theoretisch im Unterricht besprochene, gentechnische Methoden praktisch kennenzulernen und auszuprobieren.  Dazu ist der Kurs in das Teutolab Biotechnologie der Universität Bielefeld gefahren und hat dort unter professionellen Bedingungen arbeiten können. Hierbei handelte es sich unter anderem um die PCR (Polymerasekettenreaktion), einem Verfahren zur Vervielfältigung (Amplifizierung) von DNA und um die Gelelektrophorese. Mit letzterem Verfahren können die vorher durch Restriktionsenzyme geschnittenen und vervielfältigten DNA-Fragmente in einem Agarosegel sichtbar (angefärbt) und somit auswertbar gemacht werden. Auf diese Weise konnte dann herausgefunden werden, welche Fleischsorten in den von uns getesteten Proben auch wirklich enthalten waren, sprich war in der Puten-, Rinder-, Schweine- oder Pferdewurst auch wirklich nur das entsprechende Fleisch oder waren auch noch andere Fleischsorten vorhanden.

Schüler im CeBiTec Labor 

Die Auswertung der Gele fand in der nächsten Unterrichtsstunde statt, wobei deutlich wurde, dass die Gruppen durchaus unterschiedliche Ergebnisse erhalten haben. Eine Fehlerdiskussion, woran diese Tatsache gelegen haben könnte, gehörte zu der Auswertung ebenso dazu, wie die entsprechende Interpretation der angefärbten Banden in den Gelen. Man konnte anhand der Gele feststellen, wie sauber und genau die einzelnen Gruppen während der Versuche gearbeitet haben, was bei manchem Gel auch für das eine oder andere Schmunzeln gesorgt hat.

 

 

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